
Der Name Pietro Giovanni Mantegazza ist in Musikerkreisen zwar nicht so bekannt wie Stradivari, lässt jedoch Bratscher aufhorchen: Da in der 'Goldenen Cremoneser Zeit' nur wenige Bratschen gebaut wurden, hat es wohl um 1800 einen großen Bedarf an guten Bratschen gegeben - anscheinend hat Pietro Giovanni diese Marktlücke für sich entdeckt und Instrumente gebaut, die heute von professionellen Bratschern sehr gesucht sind. Sie haben eine Korpuslänge von 40,8 bis 41 cm sowie eine schwingende Saitenlänge von ca. 37,5cm, was heute von vielen Bratschern als Idealmaß angesehen wird. Dazu ist die Formgebung sehr ansprechend, und mit seiner eher flachen Wölbung vermag dieses Instrument einen sonoren aber doch kraftvollen und tragfähigen Ton zu produzieren.
Diese Bratsche entsteht als Kopie von einem Instrument aus dem Jahr 1791.
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